Einen Film, den ich bisher immer verpasst, aber immer schon einmal sehen wollte, ist “K-Pax“, der heute um 20 Uhr 15 auf Vox läuft. Und was man nicht noch so alles im Leben verpasst: Seltsame Begebenheiten in der Nacht, während man schläft zum Beispiel. Und es ist doch fast immer so: dass man zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Es gibt so viele Zufälligkeiten, durch die man einige Dinge verpasst, aber andere anstelle dessen auch erlebt.
Durch Zufall bin ich jetzt hier, in dieser Stadt, angelangt. Ob ich manchmal das Gefühl habe, etwas zu verpassen? Ich kann die Frage nur bejahen – manchmal wünschte ich mir, wieder jeden Tag zu Hause, in meiner Heimatstadt, zu sein. Zumindest jetzt am Wochenende wird es wieder soweit sein. Heimat, ich komme. Endlich wieder.
Donnerstag, 10. Mai 2007
Hintergrund: Filmfortsetzungen
Weil es zum Beispiel hier wieder einmal um die vielen Filmfortsetzungen geht, die in diesem Sommer in die Kinos kommen, möchte ich auf meinen Artikel “Hilfe, ich bin nicht frisch! – Eine Ermahnung an die ideenwiederkäuende Filmindustrie”
verweisen, den ich bereits 2003 geschrieben habe. Ändert sich in Hollywood eigentlich nie etwas?
Hintergrund: Filmfortsetzungen
Weil es zum Beispiel hier wieder einmal um die vielen Filmfortsetzungen geht, die in diesem Sommer in die Kinos kommen, möchte ich auf meinen Artikel “Hilfe, ich bin nicht frisch! – Eine Ermahnung an die ideenwiederkäuende Filmindustrie”
verweisen, den ich bereits 2003 geschrieben habe. Ändert sich in Hollywood eigentlich nie etwas?
Mittwoch, 9. Mai 2007
Das ist kein Qualitätsfernsehen, sondern ganz großer Mist. Und lustig ist es auch nicht. Es gibt lustige Sendungen, die aber trotzdem totaler Schrott sind. “Frauentausch” auf RTL 2 zum Beispiel ist absolut empfehlenswerte, schrottige und niveaulose Unterhaltung.
Was ich jedoch verachte und, mit Verlaub, beschissen und widerlich finde, ist die Doku-Soap “Die Ludolfs” auf DMAX. Männer auf dem Schrottplatz in einer Langzeitdoku – das Schlimmste daran ist, wie sehr sich über die Brüder lustig gemacht wird. Schadenfreude, schön und gut, das ist man im Fernsehen gewohnt, aber als Langzeitbelustigung ist es doch etwas, ja, unmenschlich.
Manchmal glaube ich, dass einige Menschen vor ihren Entscheidungen geschützt werden müssen, weil sie nicht mitbekommen, wie sehr sie sich damit lächerlich machen. Da fällt mir in diesem Zusammenhang ein: Wie geht es eigentlich Guido Westerwelle?
Dienstag, 8. Mai 2007
Und manchmal reicht es mir mit dieser schrecklichen Dauerberieselung. Heute zum Beispiel ist so ein gottverdammt schrecklicher Fernsehtag, der sich dafür anbietet, mit diesem ganzen Mist aufzuhören, weil absolut nichts Interessantes läuft. Also los: Kein Fernsehen mehr. Kein Radio mehr. Keine Zeitungen. Keine Zeitschriften. Ab heute schalte ich ab. Voll und ganz.
Manchmal habe ich diesen ganzen Medienrausch, diese Dauerdesinformation, ganz einfach sowas von über.
Vielleicht habe ich aber auch einfach bloß übertrieben. Manchmal habe ich – ohne Lautstärke – ferngesehen, habe dazu Radio gehört, habe gleichzeitig im Internet gesurft und dabei immer wieder in einer Zeitung und einem Magazin geblättert. Das macht ganz schön hibbelig, und vielleicht habe ich mir auf diese Art und Weise ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom antrainiert. Ich gebe zu: Ich bin und bleibe mediensüchtig.
Und deswegen bleibt mir nichts anderes übrig als zuzugeben, dass ich heute Abend höchstwahrscheinlich doch wieder vor dem Fernseher versacken werde. Ich weiß nur noch nicht, was ich sehen werde. Wahrscheinlich werde ich mich von einem langweiligen Programm zum nächsten zappen und mich danach vollkommen fertig fühlen, so, wie es mir schon ganz oft passiert ist.
Ja, dieses Durchgezappe ist Stress. Ich weiß.
Montag, 7. Mai 2007
Fast immer habe ich bisher “Switch Reloaded” auf Pro Sieben verpasst. Weil ich so viel zu tun habe. Deswegen höre ich jetzt für heute auch auf, weiterzuschreiben. Ich bin etwas überarbeitet. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Weitermachen.
Sonntag, 6. Mai 2007
Die Zukunft, das unbekannte Land. Bla bla bla. Vielmehr wird doch morgen wie heute sein. Und früher war nicht alles besser, sondern es war genauso schlecht, wie es auch heute ist. Oder genauso gut, aber das kommt mehr oder weniger auf den Standpunkt an.
Heute ist mehr oder weniger Themenabend auf Pro Sieben: Zunächst einmal “Star Wars – Episode I: Die dunkle Bedrohung” und danach die Dokumentation “Star Wars – Ein Blick in die Zukunft”, in der es darum geht, wie stark die fiktiven Erfindungen aus “Krieg der Sterne” die Wissenschaft beeinflusst haben.
Ich freue mich auf die Zukunft – und eigentlich bin ich mir auch sicher, dass sie besser wird. Alles wird besser. Jeden Tag.
Lokales: Ärger über Nachzahlung bei Winzern
Über kurvige Straßen fährt Winzer Linus Lorsbach zu einer seiner Rebflächen. Von dort aus bietet sich ihm ein malerischer Blick auf das Guldenbachtal. Nichts Besonderes für ihn, das sieht der Vorsitzende des örtlichen Bauern- und Winzerverbandes Guldenbachtal jeden Tag. Keine Ablenkung also gegen den Ärger, den ihm eine Forderung des Finanzamts bereitet. weiter