Achtung, jetzt kommt Werbung.
Ich bin nicht käuflich, aber wenn ich mein Leben lang Eis von “Ben & Jerry´s” bekäme, würde ich diese süßen Zuckerberge über den grünen Klee und weiter loben. Leider wird das nicht der Fall sein – nicht einmal einen Eimer, sagen wir, von “Peace of Cake”, “Chunky Monkey” oder “Cherry Garcia”. Aber trotzdem (obwohl ich nicht mit genialem Eis bestochen wurde) muss ich es loben. Das Eis ist zwar sehr, sehr, sehr, sehr, sehr teuer, aber es lohnt sich. Nicht nur die Namen der Sorten sind wundervoll, sondern es schmeckt so, wie Eis schmeckt muss – und ja, man schmeckt jede der vielen Kalorien heraus.
Heute Abend läuft um 20 Uhr auf dem “Biography Channel” eine Biografie über die Gründer der Firma, die die wohl beste Eissorte der Welt herstellen.
Ende der Werbung.
Und vielleicht werden meine Freundin und ich dieses Jahr auf die kroatische Insel Krk fahren. Mich hat vor allen Dingen der putzige Name überzeugt. Und vielleicht werde ich heute Nachmittag eine Portion “Peace of Cake” essen. Hmmmmmm. Eis mit putzigem Namen.
Dienstag, 19. Juni 2007
Montag, 18. Juni 2007
Und schon wieder wiederhole ich mich, dass ich mich ständig wiederhole. Hört das denn nie auf?
Sonntag, 17. Juni 2007
Und schon wieder habe ich mich wieder einmal wiederholt. Dass ich Probleme mit der Aussprache einiger Worte habe – habe ich schon öfter geschrieben. Neulich habe ich – wieder einmal – eine Kolumne verfasst, in welcher es darum geht, dass ich eine Sauklaue habe. Andererseits ist mir wieder einmal etwas passiert, weshalb ich dies wieder einmal schreiben konnte: Jemand hatte in meine Aufzeichnungen gelugt und mich gelobt, dass ich einer weniger Menschen sei, die noch Stenografie könnten – dabei habe ich, jaja, einzig und allein eine Sauklaue, die anscheinend so ähnlich wie Steno aussieht.
Irgendwo habe ich gelesen, dass Smalltalkthemen aus über 90 Prozent Wiederholungen bestünden – keine Ahnung, ob die Höhe stimmt, ob sie niedriger oder höher ist als ich mir gemerkt habe. Aber dass man sich wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt übers Wetter redet, das Fernsehprogramm und darüber, wie müde man doch ist, ist unumstößlich.
Auch das Fernsehprogramm besteht zum Glück – und das nicht nur heute – aus beruhigenden, immer wiederkehrenden Wiederholungen, zum Beispiel die “Simpsons” (Pro Sieben, 18 Uhr 10), die “Schillerstraße” (Sat 1, 17 Uhr), “Switch Reloaded” und “Bully & Rick” (Pro Sieben, ab 17 Uhr). Diese Liste ist, natürlich, unvollständig.
Samstag, 16. Juni 2007
Gut, dass das hier kein Beitrag fürs Radio ist, denn ansonsten hätte ich schreckliche Probleme, das Wort Fauxpas auszusprechen. Und überhaupt habe ich Probleme, manche Worte auszusprechen. Guerilla zum Beispiel kann ich ebenfalls nur sagen, wenn ich mich sehr stark konzentriere.
Wie dem auch sei: Womöglich kann man es als Fauxpas bezeichnen, was und vor allen Dingen wo in der “Zeit” Werbung geschaltet wurde. Während der “Antworten auf den Seiten 3 bis 6” geht es in verschiedenen Reportagen und einem Kommentar von Ulrich Beck darum, ob die SPD noch zu retten sei. Das Logo der vermeintlichen Volkspartei: Die Abkürzung “SPD” in weißer Schrift auf rotem Grund. Und noch einmal: Auf diesen Seiten geht es darum, wie schlecht es Kurt Beck und Konsorten geht.
Auf Seite 4 der “Zeit”: Eine Anzeige der Sparkassen (Slogan: “Sparkassen. Gut für Deutschland.”). Weiße Schrift auf rotem Grund. Eine, nun ja, ähnliche Corporate Identity wie die SPD. Und das innerhalb eines Artikels, wie schlecht es der SPD geht. Ob sich da das Loserimage auf die Sparkasse übertragen wird?
Oder ist das vielleicht witzig gemeint? Haben Banken Humor?
Freitag, 15. Juni 2007
Bahnfahrtzeit, wieder einmal. Und was werde ich diesmal lesen? Voraussichtlich die “Zeit” – die vorigen Ausgaben des “Zeit Leben Magazin” (“Zeit Magazin Leben?”) sind wirklich unterhaltsam gewesen. Vielleicht werde ich “In einem anderen Buch” von Jasper Fforde lesen, der erste Teil dieser Romanserie ist wirklich unterhaltsam gewesen. Vielleicht kaufe ich mir aber auch wieder einmal die “Frankfurter Rundschau”, die Ausgaben nach dem Relaunch, die ich bisher gelesen habe, waren wirklich – wiederhole ich mich eigentlich? – unterhaltsam.
Vielleicht werde ich aber auch einfach nur dösen. Das letzte Mal, als ich geschlafen hatte, habe ich wirklich unterhaltsam geträumt.
Donnerstag, 14. Juni 2007
Bin ich wütend? Nö. Bin ich ausgeglichen, entspannt und zufrieden mit allem? Ebenfalls nö. Aber irgendwas dazwischen wird es sein, also weder wütend, noch entspannt. Vielleicht fast ausgeglichen, aber nicht ganz. Vielleicht fast zufrieden, aber es fehlt etwas, ich weiß nur nicht, was.
I know the meaning of life, it doesn’t help me a bit.
Oder ich bin glücklich, aber will es nicht wahrhaben. Ach, was weiß ich denn.
My force of habit, I am an insect
and I must confess I’m very proud of that.
Heute läuft der Film “Wut” auf dem WDR. Angeblich soll er sehr empfehlenswert sein, und wahrscheinlich werde ich ihn sogar sehen, jedenfalls nehme ich es mir fest vor. Diesmal läuft er um 20 Uhr 15 – nach einer Blabla-Debatte hatte sich die ARD bei der Erstausstrahlung dazu entschlossen, den Film erst später am Abend zu zeigen. Wegen Jugendschutz und so weiter und so fort. Nun gut.
Kolumne: Benzin für 18 Karat
Es ist so eine Sache mit diesen horrenden Benzinpreisen: Autos sind immer mehr als Vermögensfresser anzusehen. Und zack, schon wabert unter Umständen viel vom Monatsgehalt in Form von Benzin im Tank herum. weiter
Mittwoch, 13. Juni 2007
Vor etwa drei Monaten hat mein Volontariat begonnen, und es ist ein guter Beruf, den ich mir ausgesucht habe. Es ist der beste Beruf für mich, den es geben kann, weil ich immer wieder merke, dass er mir Spaß macht – und das seit jetzt insgesamt über sieben Jahren. Gut, manchmal langweilt mich Alltägliches, aber so ist es nun einmal in jedem Job, und ich glaube, dass man im Journalismus relativ viele unalltägliche Alltage hat.
Heute laufen zwei Sendungen zu meinem derzeitigen Leben, die ich mir beide nicht anschauen werde – nämlich “Die 10 witzigsten Karrierestarts” (RTL, 20 Uhr 15) und “Ein Job – Deine Chance” (Sat 1, 21 Uhr 15).
Was für ein verdammter Alltag.