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von Till Frommann







Samstag, 26. Mai 2007

Actionfilme sehe ich seit gestern mit vollkommen anderen Augen. Eine Explosion erschreckt mich seitdem deutlich mehr, bei heien Feuermeeren muss ich daran denken, wie zerstrerisch Feuer doch auch im Alltag sein kann.

Gestern hatte mich nachmittags mein Mitbewohner auf der Arbeit angerufen – der Herd sei angestellt gewesen, es htte ein Feuer gegeben. Panik! Noch mehr Panik! Dann die Beruhigung: Alles sei noch einmal gut gegangen. Auf dem Herd hatte ein Topf gestanden, der glcklicherweise mit einem Deckel verschlossen war. Darin: Nudeln, die nach dem Brand styroporich und schwarz waren. Viel mehr war nicht passiert. Das Feuer war dank des Deckels grtenteils im Topf gewesen. Jetzt riecht unsere Wohnung nach verbranntem Holz. Eine Plastikleiste in der Kche ist leicht angekokelt. Aber es htte mehr passieren knnen: Die Wohnung htte abfackeln knnen, das Haus, die nebenstehenden Huser, hach, womglich die gesamte Stadt. Und das Schlimmste daran: Ich bin nicht hausratsversichert.

Wie gesagt: Feuer, Explosionen und Knallbummpeng in Actionfilmen sehe ich nun mit vollkommen anderen Augen. Heute werde ich also unter anderem nicht sehen: „Star Wars – Das Imperium schlgt zurck“ (Pro Sieben, 20 Uhr 15), „Behind Enemy Lines“ (Kabel 1, 23 Uhr 05) und auch nicht „Harte Jungs – Bad Boys“ (AXN, 22 Uhr 15).