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von Till Frommann







Mittwoch, 11. Juli 2007

Und noch einmal die anmaende Frage: Ein Geek soll ich sein? Ich?

Ich schaue in meine Bcherregale. Viele Science-Fiction-Bcher. Okay, das spricht gegen mich. Eine etwas grere Comicsammlung. Ebenfalls nicht sehr entlastend. Kenne ich berhaupt Zeugen, die besttigen wrden, dass ich kein Geek, kein seltsamer Kauz, kein gottverdammter Kulturversager bin?

Gerade habe ich wieder damit angefangen, die Serie „Tom Strong“ von Alan Moore zu lesen. Bsartige Swastika-Schwestern aus der Nazizeit versuchen, den Superhelden auszuschalten – indem sie ihn zurck in eine Epoche vor unserer Zeit (zurck zu den Dinosauriern!) zeitreisen lassen. Alan Moore hat im brigen auch die Comicvorlage zum lohnenswerten Film „V wie Vendetta“ geschrieben. Unbedingt ansehen!

Und irgendwie sind es immer dieselben Elemente, die mich begeistern: Zeitreisen, Zeitlcher, Zeitfallen, Dinosaurier, groartige Einzeiler la „Hasta la vista, baby“, dumpfe Handlungsstrnge, bei denen man nicht nachdenken muss.

Anspruchsvolleres sehe ich natrlich auch, aber darum soll es hier im Moment nicht gehen. Sondern einzig und allein um die Frage: Bin ich ein Geek oder doch nur ein langweiliger, durchschnittlicher Normalsterblicher?

Keine Zweifel. Oder doch?