Ob die Macher der Klamaukklamotte “Immer Ärger mit den Paukern” die Ergebnisse der Pisa-Studie nach oben oder nach unten gedrückt hätten, ist nicht bekannt. Bekannt hingegen ist, dass sie es geschafft haben, mit ihrem, nun ja, Film Anspruch und Unterhaltungswert deutlich in Richtung U-Bahn-Tunnel zu drücken, wenn nicht sogar noch weiter nach unten. weiter
Filmkritik: Immer Ärger mit den Paukern
Nachrichten: Retro-Schmidt, Seicht-Serien-RTL, Kündigungs-Raab und Qualitäts-TV
Harald Schmidt auf Retro-Kurs: Die ARD plant, die Spielshow “Pssst …” neu aufzulegen, die von 1990 bis 1995 lief. weiter
Serienkritik: “Das Geheimnis meines Vaters”
Das Meer plätschert dahin in Wismar, und ganz genauso plätschert die Handlung des Telenovela-Krimi-Vorabend-Quatsches dahin, den uns die ARD auch heute wieder andreht. weiter
Quotenübersicht: Himmlischer Sieg für Pfarrer Braun
Erschreckend eigentlich, wie viele Zuschauer sich die Atmosphäre einer verschwitzten Turnhalle in ihre Wohnzimmer holen wollten: 4,09 Millionen sahen beim “Großen Prominenten-Turnen” im dem ZDF Halb- bis Kaumprominenten beim Sport zu, während sie faul und träge auf der Fernsehcouch herumlungerten. weiter
Fernsehkritik: “Das große Prominenten-Turnen”
So schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es am Ende doch nicht: Die Sendung “Das große Prominenten-Turnen” hörte sich nun einmal nicht besonders spannend an. Zum Glück habe ich sie mir nicht alleine sehen müssen – die erste halbe Stunde verlief nämlich teilweise sehr, sehr zäh, und man konnte sich untereinander austauschen, wer denn nun überhaupt wer in der versammelten Prominentenriege war. weiter
Serientäter: “Monk”
In meiner Wohnung muss alles rechtwinklig liegen. Bücher müssen gerade auf dem Tisch positioniert sein, Poster müssen genauestens im Lot und in einer Linie an der Wand hängen, und, ja, auch der Tisch muss nahezu exakt parallel zur Wand stehen – sonst fühle ich mich ganz einfach nicht wohl. Außerdem habe ich eine mittelgroße Angst vor diversen Hunden. weiter
Märchen habe ich schon immer gerne erzählt bekommen: Am Ende gab es fast immer ein Happy End, und alle lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Und darauf habe ich auch bei Pro Siebens “Märchenstunde” gewartet – auf das Ende nämlich. Die Stunde kam mir nämlich viel, viel länger vor. Waren es nicht vielleicht doch 120 Minuten oder sogar noch mehr? Einmal kurz im Programm nachgeschaut. Nein, doch nicht. weiter
Hintergrund: Die Angst vor der Vervielfältigung
Der interessante Dokumentarfilm läuft ausgerechnet dann, wenn man etwas Wichtigeres vorhat – sich etwa mit Freunden treffen möchte und seine Zeit nicht vor dem Fernsehgerät vergeuden will. Zum Glück gibt es Videorekorder: kurz programmiert, was das Gerät wann aufnehmen soll – alles kein Problem. Zumindest noch nicht. weiter