Alles beginnt mit einem riesigen Tattoo, Festplattenweitwurf und Hamburgern – und es endet nach der ersten Folge so spannend, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als die Serie “Prison Break” weiter zu sehen. Und bloß keine Sekunde zu verpassen. Zum Glück zeigt RTL jeweils zwei Folgen der 22 Teile hintereinander. weiter
Serienkritik: “Prison Break”
Hintergrund: Interview über eine Buchrestauration
Die Buchrestauratorin Nadine Sarad arbeitet in einer Kölner Werkstatt und wird voraussichtlich acht unsachgemäß gelagerte Bücher restaurieren.
Wie viel hat eigentlich das teuerste Buch gekostet, das Sie sich privat gekauft haben?
Vielleicht zwanzig Euro.
Viel mehr würden Sie für Bücher nicht ausgeben? weiter
Hintergrund: Interview über ein Generationencafé
Was ist eigentlich eine “Wii”, Frau Heinn?
Bitte?
Eine “Wii”. Oder was ist eine “Playstation”? weiter
Mittwoch, 20. Juni 2007
Stelle ich hier wirklich so wenig Tipps vor, was man sich im Fernsehen anschauen, was für Zeitschriften man lesen und was für Radiosendungen man hören könnte? Ich klicke mich durch das Archiv der letzten Monate – und muss es leider bejahen. Und bin ich wirklich so grummelig, wie es rüberkommt? Ich hoffe doch stark, dass sich das lyrische Ich von mir selbst unterscheidet. Oder so.
Heute kann ich ungesehen den Film “Keine Lieder über Liebe” (ZDF, 22 Uhr 45) empfehlen, den ich schon immer sehen wollte, aber noch nie Zeit dafür gefunden hatte. Im Dokumentarstil geht es um Eifersüchteleien und eine Bandtournee mit Jürgen Vogel als Sänger.
Und überhaupt Jürgen Vogel. In der genialen Krimiserie “KDD” spielte er sehr beeindruckend einen bösen, bösen, aber menschlichen Verbrecher. Wenn ich Zeit hätte, würde ich mir hier noch einmal die gesamte erste Staffel gratis anschauen.
Dienstag, 19. Juni 2007
Achtung, jetzt kommt Werbung.
Ich bin nicht käuflich, aber wenn ich mein Leben lang Eis von “Ben & Jerry´s” bekäme, würde ich diese süßen Zuckerberge über den grünen Klee und weiter loben. Leider wird das nicht der Fall sein – nicht einmal einen Eimer, sagen wir, von “Peace of Cake”, “Chunky Monkey” oder “Cherry Garcia”. Aber trotzdem (obwohl ich nicht mit genialem Eis bestochen wurde) muss ich es loben. Das Eis ist zwar sehr, sehr, sehr, sehr, sehr teuer, aber es lohnt sich. Nicht nur die Namen der Sorten sind wundervoll, sondern es schmeckt so, wie Eis schmeckt muss – und ja, man schmeckt jede der vielen Kalorien heraus.
Heute Abend läuft um 20 Uhr auf dem “Biography Channel” eine Biografie über die Gründer der Firma, die die wohl beste Eissorte der Welt herstellen.
Ende der Werbung.
Und vielleicht werden meine Freundin und ich dieses Jahr auf die kroatische Insel Krk fahren. Mich hat vor allen Dingen der putzige Name überzeugt. Und vielleicht werde ich heute Nachmittag eine Portion “Peace of Cake” essen. Hmmmmmm. Eis mit putzigem Namen.
Montag, 18. Juni 2007
Und schon wieder wiederhole ich mich, dass ich mich ständig wiederhole. Hört das denn nie auf?
Sonntag, 17. Juni 2007
Und schon wieder habe ich mich wieder einmal wiederholt. Dass ich Probleme mit der Aussprache einiger Worte habe – habe ich schon öfter geschrieben. Neulich habe ich – wieder einmal – eine Kolumne verfasst, in welcher es darum geht, dass ich eine Sauklaue habe. Andererseits ist mir wieder einmal etwas passiert, weshalb ich dies wieder einmal schreiben konnte: Jemand hatte in meine Aufzeichnungen gelugt und mich gelobt, dass ich einer weniger Menschen sei, die noch Stenografie könnten – dabei habe ich, jaja, einzig und allein eine Sauklaue, die anscheinend so ähnlich wie Steno aussieht.
Irgendwo habe ich gelesen, dass Smalltalkthemen aus über 90 Prozent Wiederholungen bestünden – keine Ahnung, ob die Höhe stimmt, ob sie niedriger oder höher ist als ich mir gemerkt habe. Aber dass man sich wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt übers Wetter redet, das Fernsehprogramm und darüber, wie müde man doch ist, ist unumstößlich.
Auch das Fernsehprogramm besteht zum Glück – und das nicht nur heute – aus beruhigenden, immer wiederkehrenden Wiederholungen, zum Beispiel die “Simpsons” (Pro Sieben, 18 Uhr 10), die “Schillerstraße” (Sat 1, 17 Uhr), “Switch Reloaded” und “Bully & Rick” (Pro Sieben, ab 17 Uhr). Diese Liste ist, natürlich, unvollständig.
Samstag, 16. Juni 2007
Gut, dass das hier kein Beitrag fürs Radio ist, denn ansonsten hätte ich schreckliche Probleme, das Wort Fauxpas auszusprechen. Und überhaupt habe ich Probleme, manche Worte auszusprechen. Guerilla zum Beispiel kann ich ebenfalls nur sagen, wenn ich mich sehr stark konzentriere.
Wie dem auch sei: Womöglich kann man es als Fauxpas bezeichnen, was und vor allen Dingen wo in der “Zeit” Werbung geschaltet wurde. Während der “Antworten auf den Seiten 3 bis 6” geht es in verschiedenen Reportagen und einem Kommentar von Ulrich Beck darum, ob die SPD noch zu retten sei. Das Logo der vermeintlichen Volkspartei: Die Abkürzung “SPD” in weißer Schrift auf rotem Grund. Und noch einmal: Auf diesen Seiten geht es darum, wie schlecht es Kurt Beck und Konsorten geht.
Auf Seite 4 der “Zeit”: Eine Anzeige der Sparkassen (Slogan: “Sparkassen. Gut für Deutschland.”). Weiße Schrift auf rotem Grund. Eine, nun ja, ähnliche Corporate Identity wie die SPD. Und das innerhalb eines Artikels, wie schlecht es der SPD geht. Ob sich da das Loserimage auf die Sparkasse übertragen wird?
Oder ist das vielleicht witzig gemeint? Haben Banken Humor?