Nicht sehr schmeichelhaft, was im dtv-Lexikon unter dem Begriff “Küster” abgedruckt ist. Ein Küster, heißt es dort, sei ein “Kirchendiener, der die niederen Dienste ausübt und die Kirchengebäude und -geräte beaufsichtigt”. Auch Roger Töpelmann, Sprecher der Evangelischen Kirche Wiesbaden, hält das für “eine echte Fehlinformation” und “sehr abwertend”. weiter
“Küster sind oft so bekannt wie der Pfarrer”, sagt Andreas Rückert. Er übt diesen Beruf seit über fünf Jahren in der evangelischen Christophorusgemeinde in Schierstein aus. Besonders in Vororten hätten Küster diesen, ja, Prominentenstatus. Im Gegensatz zur Stadt, in der es oftmals anonymer zugehe. weiter
Hintergrund: Was machen eigentlich Küster?
Kolumne: Vibrierende Hosen
Manchmal muss ich meine Gesprächspartner unwirsch unterbrechen, weil meine Hose vibriert, und das sage ich dann auch so: “Entschuldigen Sie bitte”, sage ich dann, “aber merken Sie sich bitte kurz, was Sie mir sagen wollten, meine Hose vibriert nämlich gerade.” weiter
Hintergrund: Das Wunder der Work-Life-Balance oder Einmal Geist und Körper reinigen, bitte
Stress. Ingeborg Schillai schaltet das Radio aus. “Eigentlich mag ich klassische Musik”, sagt sie, “aber das gerade hat mich nicht entspannt.” Denn das, was aus den Lautsprechern kam, ist hektisch gewesen, der Klavierspieler raste nur so über die Tastatur seines Instruments. Das machte nervös, das verbreitete Stress. weiter
Serienkritik: “Doctor Who”
Er ist egozentrisch, exzentrisch, arrogant – und außerirdisch. Gleichzeitig ist er auch sympathisch und sehr, sehr britisch. Sehr gut erzogen, sehr höflich. Eigentlich mag er die Menschen, gleichzeitig verachtet er einige von diesen primitiven, naiven Erdlingen. weiter
Kolumne: Frisch geduscht und halb zerknittert
Manchmal fange ich schon kurz nach dem Aufwachen an, die Welt zu hassen. Nicht, dass ich die Menschen nicht mögen würde, nein, das ist es nicht. Sie sind eigentlich alle ganz okay. Der Übergang vom Schlaf- in den Wachzustand ist bei mir nur etwas ausgedehnt. Und während dieser Stunden, die sich mit Pech bis in den frühen Nachmittag ziehen können, bin ich unausstehlich. weiter
Kolumne: Abschwung! Krise! Depression!
Panik! Das ist mein ganz persönliches Unwort der Woche. Am Montag hatte es mich im Fernsehen und im Internet erschreckt, und am Dienstag lauerte es mir in jeder Zeitung auf. Fast alle Titelseiten meldeten Schlimmes. “Panik auch an deutscher Börse – Märkte brechen weltweit ein”, begrüßte mich der Abschwung am frühen Morgen in großen Lettern. Ein schwarzer Montag soll es gewesen sein, ein rabenschwarzer, böser, hinterhältiger Montag. weiter
Hintergrund: Familienforschung
Das Spannendste, das Interessanteste – das, was Familienforschung so faszinierend macht – haben sich Hartmut Heinemann und Hans Schüßler für den Schluss des Gesprächs aufgehoben. Heinemann ist Erster Vorsitzender der Familienkundlichen Gesellschaft für Nassau und Frankfurt, Schüßler ist der Schatzmeister des Vereins. weiter
Kolumne: Schnarchschwitzen
Neulich bin ich in der Kaiser-Friedrich-Therme gewesen, um es mir richtig gutgehen zu lassen. Mindestens sieben Saunagänge wollte ich über mich ergehen lassen und dazwischen in den verschiedenen Entspannungsräumen noch mehr erholen, noch mehr ausruhen, vielleicht sogar eindösen – weg mit dem Alltagsstress! weiter