auftrag medien. alles inklusive.

von Till Frommann







Freitag, 28. September 2007

Und nun: die Sinnfrage. Was mache ich hier eigentlich? Das könnte jetzt ein bisschen länger dauern. Ich könnte andererseits aber auch schon nach ein, zwei Sätzen gleich wieder die Lust daran verlieren, mir über einen Grund für das alles den Kopf zu zerbrechen. Ich bin gespannt.

Also.

Ich schreibe hier nun schon seit ein paar Monaten vorrangig über mich und nachrangig tue ich so, als wenn ich Fernsehtipps geben würde. In Wirklichkeit dienen die Titel der Sendungen einfach manchmal nur dafür, mir die Grundlage oder den Anstoß für ein mögliches Thema zu geben – worüber könnte ich heute schreiben? Mal sehen, wie heißen denn die Fernsehsendungen, die heute laufen?

Und dann schwanke ich „Zwischen Himmel und Hölle“ (Kabel Eins Classics, 15 Uhr 05), welcher Titel mir einen kreativen Schubser geben könnte.

Und wieviel gebe ich eigentlich von mir preis bei dieser eitlen Nabelschau? Nicht viel, finde ich. Denn was schreibe ich schon großartig? Wie es mir mal wieder schrecklich, gut oder fantastisch geht. Hin und wieder kleine, unbedeutende Anekdötchen.

Und nicht einmal als Stimmungsbarometer taugt das hier – nicht einmal die Frage „Wie geht es ihm denn heute, diesem komischen Kauz?“ beantwortet es nämlich, weil ich manchmal drei, vier Tagebucheinträge hintereinander wegschreibe. Dass dies ein Eintrag für Freitag, den 28. September, ist, heißt beispielsweise nicht, dass ich ihn auch am Freitag verfasst habe, sondern vielleicht schon am Mittwoch. Meine Laune könnte jetzt also schon wieder vollkommen anders sein.

Zurück zur Sinnfrage. Warum mache ich das hier? Könnte ich die Antwort bitte noch ein weiteres mal vertagen, bitte? Vielen Dank.