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von Till Frommann







Mittwoch, 25. April 2007

In dieser gar so verwirrenden Welt fhlt man sich oft doch verloren. Niemand versteht einen, alles ist schlimm, und was soll dieser Quatsch berhaupt? Man steht neben sich, wei eigentlich gar nicht, was es einen berhaupt an diesen Ort hier verschlagen hat. Diverse Sinnfragen machen es einem auch nicht leichter.

Wer bin ich?

Was mache ich hier?

Und was soll das alles?

Im Moment geht es mir gut, vielen Dank der Nachfrage. Ich fhle mich nur halb verloren in dieser neuen Stadt, in der ich noch keine Freunde gefunden habe, aber dafr macht mir die Arbeit Spa. Okay, ist ja schon gut, natrlich fhle ich mich ein ganz klein wenig verloren. Aber das gibt sich wieder, das Gefhl, ganz bestimmt.

In der Sendung „Wo ist Lippi?“ um 20 Uhr 15 auf dem MDR geht es darum, dass Showmaster Wolfgang Lippert mit verbunden Augen in einer Stadt ausgesetzt wird. Er muss nun herausfinden, in welcher Oststadt er sich befindet. Ein einigermaen einfaches Showkonzept fr eine wahrscheinlich leidlich lustige Sendung.

Ungefhr so fhlt es sich jedoch an, dieses unangenehme Gefhl, das man in dieser gar so verwirrenden, schrecklich globalisierten Welt immer wieder zu spren bekommt: Verloren fhlt man sich. Irgendwo ausgesetzt, keine Ahnung wo. Ungefhr so, als wenn jemand einem die Augen verbunden und in einer fremden Stadt ausgesetzt htte.