auftrag medien. alles inklusive.

von Till Frommann







Hintergrund: Wenn Schatten zu Personen werden

Was für Probleme entstehen, wenn jemand an Demenz erkrankt?

Für die Angehörigen ist es sehr belastend, weil häufig ein Unverständnis dafür vorhanden ist, wie sich die erkrankte Person verändert hat.

Wie verändert sie sich? weiter





Freitag, 24. August 2007

“Du siehst echt nicht gut aus.”

“Danke für dieses wundervolle Kompliment.”

“Du siehst so aus, als wenn du Urlaub gebrauchen könntest.”

“Und Schlaf?”

“Und Schlaf, genau.”

“Du hast ja Recht. Aber weißt du was?”

“Was?”

“Falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest: Heute ist mein letzter Arbeitstag.”

“Doch, das erwähntest du schon einige Male. Und wirst du während deines Urlaubs etwas schreiben?”

“Für diese Website hier? Wahrscheinlich nur unregelmäßig.”

“Ganz schön faul.”

“Ich würde es anders ausdrücken: ‘Chill & Couch’. Das ist mein Motto.”

“Das ist eine Sendung, die gestern lief. Hast du keinen Fernsehtipp für heute?”

“Nö, ich habe jetzt Urlaub.”





Donnerstag, 23. August 2007

Ich habe einen kleinen Gerechtigkeitssinn – und einen großen, wenn es um mich selbst geht. Ich hasse fast alles, was ungerecht ist und rege mich sehr darüber auf, auch dann, wenn es mich nicht im Geringsten betrifft. Und wenn es um mich selbst geht? Bitte ich um die größtmöglichste Gerechtigkeit meiner Mitmenschen mir gegenüber, natürlich.

Deshalb ist es auch nur als gerecht und gut zu bezeichnen, dass morgen mein letzter Arbeitstag vor meinem einwöchigen Urlaub ist. Aber das mit dem Urlaub erwähnte ich bereits. Mehrfach. Und ich werde es wieder tun. Ich habe Urlaub, und ihr Bürobanausen nicht. Bäh. Das halte ich für gerecht.

Auf BAYERN läuft heute um 21 Uhr 45 die Sendung “Chill & Couch”. Ich habe keine Ahnung, worum es da geht. Aber als Motto für die nächste Woche finde ich den Titel sehr geeignet. Wer muss nächste Woche arbeiten? Na? Einmal durchzählen, bitte.

Ach. So viele? Das Leben ist nun einmal ungerecht, aber nächste Woche habe ich, ich, ich wenigstens – ja, Urlaub.





Mittwoch, 22. August 2007

Urlaub! Mein persönlicher Countdown ist längst eingeschaltet. Noch heute, morgen und übermorgen, dann habe ich eine Woche (und ja, ich möchte es wieder, wieder, wieder sagen, herausbrüllen, aber auch schreiben):

Urlaub.

Urlaub!

Urlaub!

Urlaub!

Wie ich ihn brauche, den Urlaub, Urlaub, Urlaub.

Bis dahin schaue ich mir Reisedokumentationen an. “Schlemmerreise Altbayern und Schwaben” zum Beispiel (BAYERN, 19 Uhr), “Die fantastische Reise mit dem Golfstrom” (SWR, 20 Uhr 15) oder “Mutter kommt in Fahrt” (HR, 22 Uhr 35), wobei ich nicht genau weiß, ob das eine Reisedoku ist. Wenn, dann wäre es eine sehr, sehr merkwürdige Sendung, die ich ungemein gerne sehen wollen würde.

Nun ja.





Dienstag, 21. August 2007

Kurz ins Fernsehprogramm geguckt und darüber nachgedacht, wohin man reisen könnte. Nach “Borneo – Insel in den Wolken” (WDR, 20 Uhr 15) vielleicht? Oder mit dem “Zug der Träume – Vom Berlin bis an die Wolga” (HR 3, 20 Uhr 15)? Nach Nordermoor? Obwohl, nein, da liegen mir zu viele Tote herum (“Der Tote aus Nordermoor”, Bayern 3, 21 Uhr 45). Andererseits – wenn er nur von dort kommt, muss er ja nicht zwangsläufig auch dort gestorben sein.

Im September fahre ich Neapel. Dort wird es bestimmt sehr schön. Und nächste Woche? Habe ich erst einmal Urlaub. Ich fahre nach Hause. Und ich brauche diesen Urlaub. Dringend.





Montag, 20. August 2007

Erwähnte ich schon, dass ich dringend Urlaub brauche? Wenn nicht, soll das hiermit erledigt sein. Also: Ich brauche dringend Urlaub. Ich könnte “Einmal Pazifik und zurück” (ARD, 20 Uhr 15) vertragen, aber bitte auf einer Luftmatratze und neben mir einen professionellen Cocktailmixer im Skoking, ebenfalls auf einer Luftmatratze, inklusive aller Zutaten für alle erdenklichen Cocktails und Erfrischungsgetränke. Und dann noch einen Koch (ebenfalls im Smoking), der mir auf seiner portablen Küche (ebenfalls auf einer Luftmatratze) alle nur erdenklichen exquisiten Speisen kredenzt.

Was sind das denn bitte für Phantastereien! Erwähnte ich schon, dass ich dringend Urlaub brauche? Ach ja. Habe ich schon. Tut mir Leid, ich wiederhole mich schon wieder.





Sonntag, 19. August 2007

Meine “Wunderwelt Wissen” (Pro Sieben, 19 Uhr 10) sollte heute am Besten darin bestehen, nichts wissen zu wollen. Nichts zu sehen. Nichts zu sagen. Nichts zu schreiben. Das zumindest wäre mir am liebsten.

Und ich wünschte, ich wär in Italien.

Leider sprechen viele Verpflichtungen gegen einen gemütlichen Sonntag im Bett. Also los! Zack, zack. Her mit den Verpflichtungen, ich arbeite sie ab. Gewissenhaft und gut. Wie immer.