Wohin mit schlechter Laune? Eine Zeit lang dachte ich, dass es gut sei, sie ganz einfach in mich hineinzufressen. Aber wie das mit dem Hineinfressen so ist – natürlich nimmt sie dadurch eher zu. weiter
Serienkritik: “Primeval” und “Jericho”
Es ist ein Drahtseilakt: Zwei frisch importierte Serien starten auf Pro Sieben. Sie balancieren zwischen niveaulosen, dennoch großartigem Fernsehtrash und erschreckend-dümmlichen Mystery-Murks. Die Absturzgefahr dabei: überaus groß. weiter
Montag, 4. Juni 2007
Mein Kontostand gähnt mich an. Ich gähne zurück. Wie sehr mich diese roten Zahlen doch langweilen – und das seit Monaten. Doch Besserung ist in Sicht, diverse Finanzspritzen werden dafür sorgen, dass ich demnächst in Geld baden werde. Hahaha, reich werde ich sein, reich, jawohl.
Gut, das ist übertrieben. Aber es wird mir gut gehen. Und vielleicht werde ich sogar irgendwann glücklich sein, obwohl das nicht so viel mit Geld, Vermögen und Reichtum zu tun hat. Und eigentlich bin ich es ja auch – glücklich. Wenn ich nur nicht so pessimistisch, grummelig und unzufrieden mit mir selbst wäre und nicht so ein viel zu kleines, winziges Selbstwertgefühl hätte. Ach, was bin ich doch für ein armer, armer, armer Jammerlappen. Ist ja nicht auszuhalten, dieses Selbstmitleid hier.
Um 20 Uhr 15 läuft heute auf dem ZDF der Spielfilm “Kein Geld der Welt”. Keine Ahnung, worum es darin geht, aber der Titel spricht meiner derzeitigen finanziellen Lage gerade vollstens aus der Seele.
Freitag, 1. Juni 2007
Morgens höre ich zum Wachwerden den Radiosender SWR 3, weil der Wecker mich damit in den wunderschönen, lieblichen Tag begrüßt. Mist. Die Nacht ist vorbei, und ich drehe mich noch einmal im Bett um. Dann höre ich über einen Internetstream Radio Eins. Der Wortanteil macht mich aber auch nicht viel wacher. Unter der Dusche: Wieder SWR 3. Später vielleicht das “Morgenmagazin” von ARD oder ZDF.
Ich bin ja sowas von müde.