auftrag medien. alles inklusive.

von Till Frommann







Samstag, 30. Juni 2007

Erwhnte ich schon, dass ich Trash liebe? Fernsehmll? Kinomll? Anspruchslose Populrliteratur? Bestimmt habe ich das schon geschrieben, aber hiermit mchte ich es noch einmal schreiben, noch einmal zugeben: Ja, ich liebe Trash.

Heute luft ein wunderbarer Film, den ich jedem ans Herz legen mchte. Meine Fernsehzeitschrift hat ihn mit „geht so“ bewertet – aber wer hrt schon auf Kritiken? Alles subjektiver Kram.

Hier also meine Kritik zu „Zeitreise in die Katastrophe“ (RTL 2, 20 Uhr 15): Groartig. Mehr muss ich dazu nicht sagen, glaube ich. Das reicht als Kritik. Nicht, dass das subjektiv wre: Es ist die Wahrheit. Natrlich. Es geht darin um Zeitreisen, Katastrophen und seltsame Auswchse von Tourismus. Ich habe den Schrott jetzt schon zwei Mal gesehen und war immer wieder begeistert. Miese Effekte, platte Handlung, groartige Unterhaltung.

Okay, ich stehe auf Trash.

Vielleicht sollte ich mir wieder einmal einen meiner vielen Lieblingsfilme, nmlich „Space Truckers“, anschauen. Darin geht es um einen Raumschiff-LKW-Fahrer, der unter anderem quadratische Schweine durchs Weltall transportieren muss. Auch so ein groartiger Film. Aber mein Urteil ist anscheinend nicht sehr mageblich. Die Mehrheit mchte das nicht sehen, glaube ich. Schade eigentlich.





Freitag, 29. Juni 2007

Das Leben ist ein Auf und Ab. Ein Hoch jagt das nchste Tief und umgekehrt. Es muss ja. Nach jeder Niederlage kommt ein Neuanfang. Nach Regen folgt Sonnenschein. Und andere plattgedrckten Platitden darber, wie schn, wie schrecklich, wie belanglos der Alltag sein kann. Ich bin brigens wieder einmal mde, aber das ist er, der Alltag: manchmal ermdend, manchmal erhellend, meistens, ja, belanglos halt.

Werde ich „Entern oder Kentern“ im Leben? Was fr eine doofe Frage. Sowohl als auch, wrde ich sagen, und die Phrasen geben mir Recht: Das Leben ist nun einmal ein Mal-so-und-mal-so. Eitel Sonnenschein ist nicht immer toll, das kann man momentan an der Klimakatastrophe sehen. Die Menschen in Sdeuropa htten jetzt sicherlich gerne ein wenig Regen. Aber bitte nur ein wenig – nicht, dass das wieder einmal in einer Katastrophe in die andere Richtung endet. Nach Drre folgt Sintflut? Auch nicht schn. Aber Extreme meiden meistens den Alltag – sonst wre es (ganz schn platt wieder mal, diese Moral hier!) kein Alltag mehr.

Heute luft zum ersten Mal die Spielshow „Entern oder Kentern“ um 20 Uhr 15 auf RTL. Alltagsereignisfernsehen, womglich nicht weiter der Rede wert. Belanglos halt.





Donnerstag, 28. Juni 2007

Essen schtze ich sehr, kochen hingegen eher weniger. Bin ich zu faul dafr, alles zusammenzuschnippeln und ein wundervolles Drei- bis Fnf-Gnge-Men herzurichten? Womglich.

Auerdem ernhre ich mich – wahrscheinlich auf Grund dieser Faulheit – beraus unausgewogen und ungesund. Fertigfra. Pizza. Und noch viel mehr Fertigfra. Aber ich sag immer: Hauptsache, es schmeckt.

Heute luft um 21 Uhr 30 auf „Kinowelt TV“ der Film „Das groe Fressen“.





Mittwoch, 27. Juni 2007

Meistens habe ich nichts gegen die Deutsche Bahn. Seitdem ich seit etwa drei Monaten jeden Tag in eine kleinere Stadt fahre, um dort zu arbeiten, hat sie sich fast regelmig morgens dafr entschuldigt, dass mein Zug etwas spter losfahren wird – weil ein ICE berholen muss. Wegen Anschlussreisenden. Wegen was auch immer.

Ich mag es, wenn Menschen sich entschuldigen. Ich selbst entschuldige mich ebenfalls sehr regelmig. Dabei mache ich wahrscheinlich berhaupt nicht so viel falsch wie ich immer denke. Wenn Menschen mir auf den Fu treten – entschuldige ich mich. So ist das nun einmal mit mir.

Um 20 Uhr 13 luft heute auf „13th Street“ der ungarische Film „Kontrol“, der sehr gut sein soll. Es geht um U-Bahnen, um Kontrolleure, vielleicht auch um unpnktlich abfahrende U-Bahnen, um U-Bahnen, die entgleisen. Ich mchte mich hiermit schon einmal vorsorglich dafr entschuldigen, wenn der Film doch nicht so toll sein sollte und jemand seine Zeit damit verschwendet haben wird, weil ich diesen hier angepriesen habe.

Entschuldigung.





Dienstag, 26. Juni 2007

Heute luft ein richtig guter Film, obwohl ich mich eigentlich nicht traue, ihn als richtig guten Film anzupreisen. Vielleicht sollte ich etwas weiter ausholen, um mich zu rechtfertigen.

In meiner Kindheit mochte ich Filme ber Auerirdische. In meiner Jugend auch. Und jetzt? Nun gut. Ich mag immer noch Science-Fiction-Filme. Was bitte ist so schlimm daran? Na?

Na also.

In meiner Kindheit mochte ich jedoch auch Bud Spencer. Super Sprche, die er losgelassen hat. Super Filme, in denen er mitgespielt hat. Und, okay, eine super Handlung hatten die Haudrauffilme natrlich nicht.

Eine gute Kombination zwischen Auerirdischen und Bud Spencer ist der Film „Buddy haut den Lukas“ (Kabel 1, 20 Uhr 15). Und ja, ich bin nostalgisch: Wahrscheinlich ist der Film total bescheuert, und ich mag ihn nur, weil er mich an meine Kindheit erinnert.

Ein weiterer Lieblingsfilm von mir ist „Zurck in die Zukunft 2“, obwohl darin weder Auerirdische noch Bud Spencer vorkommen.





Kolumne: Schnell, schnell, schnell, schnell, schnell

Natrlich wre es sehr schn, wenn ich den Kugelschreiber noch schneller ber meinen Notizblock kreisen lassen knnte, noch rascher etwas aufschreiben knnte. weiter





Montag, 25. Juni 2007

Es ist also wieder einer dieser Montage. Aufstehen. Arbeiten. Abendessen. Alles alltglich. Im Fernsehen luft „Wer wird Millionr?“. Alles ist wie immer. Es ist also wieder einer dieser Montage.

Ich habe bisher erst eine Folge von „Primeval“ gesehen, das ist diese neue Serie auf Pro Sieben, aber die Folge war richtig gut. Gute Unterhaltung. Und das an einem dieser Montage. Ich werde sie mir noch ansehen, die verpassten Teile, ganz bestimmt. Dinosaurier. Ein Zeitportal. Action. Krach. Anspruchslosigkeit. Genau das Richtige – ja, so sollte sie sein, diese anspruchslose Montagabendunterhaltung zum Nichtweiterdrbernachdenken.

Montage knnen richtig schlimm sein, aber das Montagabendfernsehprogramm ist richtig gut. Niveaulos, wie es sein sollte an Tagen wie diesen. An Wochenanfngen. An denen man nur abgehackt denken und abgehackt schreiben kann.





Sonntag, 24. Juni 2007

Der Sparten-Zeichentricksender „Toon Disney“ ist seltsam. Gut, eigentlich ist er meist eine Abspulstation von den diversesten Disneyserien und deshalb eher langweilig. Aber heute? Heute ist das Programm seltsam. Sehr seltsam.

In sechs Monaten ist Weihnachten. Womglich Schnee – zumindest, wenn die Klimakatastrophe bis dahin beseitigt ist. Geschenke. Schne bis unschne Weihnachtsstimmung bei den Familienfeiern. Ja, das ist alles nur noch sechs Monate weit entfernt.

Heute feiert „Toon Disney“ genau das: Weihnachten in nur noch sechs Monaten. Hat Weihnachtsfolgen von „Kim Possible“, „Captain Buzz Lightyear“, „Darkwing Duck“ aus dem Archiv gekramt. Die spinnen doch bei Disney. Und darauf ein dreifaches Ho, ho, ho.